Pinguin-Museum Cuxhaven
  NEU - "PLOG" - Penguin-LOGbook
 

"PLOG" - Penguin-LOGbook

Seit Ostern geben wir hier virtuelle Einblicke in das Museum und stellen ausgewählte Pinguinartikel aus unserer Sammlung vor. Wir haben das Ganze "PLOG" - Penguin-LOGbook - genannt, obwohl es streng genommen kein richtiges "Tagebuch" ist. Vielmehr ist es eine Reihe von Beschreibungen einzelner Pinguinartikel aus unserer Sammlung, die wir zukünftig etwa einmal pro Woche erweitern wollen.


03.11.2020

Nachdem wir ja am Samstag offiziell in Winterpause gegangen sind, werden wir auch die PLOG-Einträge bis auf Weiteres einstellen. Einen vorläufig letzten Post liefern wir aber noch: Märchenhafte Pinguine, Teil VI: „Rapunzel“

In  dem Märchen von „Rapunzel“ geht es um ein Mädchen, das so endlos lange Haare hat, daß es auf einen hohen Turm steigen muß, um diese Haare zu bürsten. Dafür haben wir in unserer Sammlung eine Lösung:


Pinguin 7541 ist eine (Kinder-)Schere mit dem lustigen Namen „Ekky“. Sie wird hergestellt von der Firma „WeDo“, einem Hersteller von Büroartikeln in Dieburg. Der Pinguin ist 8 cm groß (Länge der Schere über alles 13,5 cm) und wurde im September 2013 für die Sammlung archiviert.

 


25.10.2020

Märchenhafte Pinguine, Teil V: „Der Struwwelpingu – äääh – peter“

Eines der bekanntesten Märchen ist das vom "Struwwelpeter", in dem es darum geht, was mit Kindern geschieht, die nicht auf die tägliche Körperpflege und Hygiene achten.

Wir haben auch einen Struwwelpinguin, und was mit ihm geschehen ist, ist offensichtlich: Er ist schon vor Jahren im Museum gelandet, wird dort von ganz vielen Menschen beguckt und hat immer noch lange Haare.



„Zibbie“ heißt der kleine struwwelige Pinguin. Er ist 18 cm groß, besteht aus Plüsch und hat „Haare“ aus einem extrem dehnbaren Material mit der Bezeichnung „Hyper Flex“, das auch bei einigen anderen Plüschtieren verwendet wurde. Auf den Markt gebracht wurden diese Plüschtiere mit den schreiend bunten Haaren von einer Firma mit dem Namen „Play Vision“ in den USA im Jahre 2007.
Unser „Zibbie“ wurde im Herbst 2013 für die Sammlung archiviert und trägt die Archivnummer Pinguin 7516.


17.10.2020

Märchenhafte Pinguine – Teil IV: "Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern"

Auch für dieses – vielleicht etwas weniger bekannte, aber nicht minder schöne – Märchen von Hans-Christian Andersen haben wir in der Sammlung passende Accessoires: Schwefelhölzer!


Artikel D 5928 ist eine Streichholzschachtel mit einem Pinguinmotiv – aber nicht mit irgendeinem: Es ist das Logo (und damit ein Original-Relikt!) vom Café Pinguin, das sich bis vor gut 10 Jahren in der Dohrmannstraße direkt hinter dem Döser Seedeich befand. In unser Archiv wurde es aufgenommen im Mai 2014 als damals 14. von inzwischen über 20 verschiedenen Streichholzschachteln.


11.10.2020

Märchenhafte Pinguine – Teil III: "Hänsel und Gretel"

"Sie kamen an ein Häuschen von Pfefferkuchen fein…“ Was wäre die Geschichte von Hänsel und Gretel ohne das Lebkuchenhaus? Dadurch werden die beiden ins Haus der Hexe gelockt. Der Rest des Märchens ist bekannt… Auch in unserer Sammlung gibt es einen Pfefferkuchenpinguin:

Pinguine soll man ja bekanntlich nicht essen (zumal sie ohnehin fettig und tranig und gar nicht gut schmecken sollen…), aber hier hätte man eine Ausnahme machen können. Dieser Pinguin mit der Archivnummer 6821 ist stolze 23 cm groß, ganz aus leckerem Lebkuchenteig und Zuckerglasur hergestellt und hätte sicher hervorragend geschmeckt. Allerdings ist es dafür jetzt etwas zu spät: Er befindet sich schon seit fast 10 Jahren in der Sammlung und steht schon genauso lange in der Vitrine bei den Küchenartikeln und anderen „eßbaren Pinguinen“.


04.10.2020

Im Märchenwald – Teil II: "Frau Holle"

Als zweites Märchen in unserer neuen Mini-Reihe haben wir „Frau Holle“ ausgewählt. Wer kennt die Geschichte nicht von dem Mädchen, das morgens die Betten aufschlagen muß, damit es auf der Erde schneit!?



Mehr als vierzig verschiedene Sätze Bettwäsche befinden sich in unserer Sammlung, viele davon in regelmäßiger Benutzung in der heimischen Koje. Bei unserem heutigen PLOG-Star handelt es sich um Bettwäsche-Satz 21 mit der Archivnummer D 1878.

Der Artikel ist Teil der Sammlung seit Mai 2008 – also schon vor der Museumseröffnung –  und wird nach unserer Winterpause im Museum zu bewundern sein, wenn es in unserer dann folgenden Themenausstellung um das Thema „Schlafzimmer“ geht.


27.09.2020

In den kommenden Wochen nehmen wir Euch mit in die Welt der Pinguin-Märchen. Heute: "Tischlein-deck-Dich"



Mit solchen Platzsets kann man den Eßtisch maßgeblich verfeinern. Es handelt sich um
Nummer 9 von 37 verschiedenen Platzsets. Im Gegensatz zu vielen Einzelstücken haben wir von diesem Set vier Stück, um für die ganze Familie einheitlich zu decken. Aber natürlich ist nur eins davon für den Weltrekord gezählt. Es hat die Archivnummer Ding 3874 und ist seit Winter 2010 in der Sammlung.


20.09.2020

Uuuuund - zack - und ZU! Unser PLOG-Eintrag zum Sonntag - die laufende Nummer 31!

Hat man eine Flasche geöffnet, aber noch nicht leer getrunken, muß sie irgendwie auch wieder verschlossen werden. Zu diesem Zweck haben wir in der Sammlung insgesamt 29 verschiedene Flaschenverschlüsse - und zwar 4 Dinge, 24 Pinguine und genau eine Gruppe:



Gruppe 0341 ist diese eine Figurengruppe. Sie ist aus Ton gebrannt, mißt nur 3 cm und sitzt auf einem klassischen Flaschenkorken. Diese Gruppe gehört seit Sommer 2010 zur Sammlung und wohnt in der Regel bei uns im Wohnzimmer.


12.09.2020

Uuuuund - zack - und AUF! Das ist die Überschrift für unseren (inzwischen schon) 30. PLOG-Eintrag!

Dieses Gerät ist eine formschöne Ausgabe des guten alten Flaschenöffners - oder Kapselhebers, wie die Dinger auf Oxford-Deutsch ja bezeichnet werden.



Ding 8224 ist ein Gegenstand aus einer ganzen Reihe von
Haushaltshelfern aus dem Bad-, Küchen- oder Bürobereich - alle mit dem kleinen Pinguin, der in einer glasigen Flüssigkeit auf einer blauen Flüssigkeit vor sich hindümpelt. In der Sammlung befindet er sich seit Mai 2016.

Falls irgendjemand weiß, von welcher Firma diese Küchengeräte etc. hergestellt werden oder worden sind, wären wir für einen Tipp dankbar!


06.09.2020

Nachdem wir letzte Woche einen guten alt(modisch)en Bleistift vorgestellt hatten, kommt heute das dazu passende Briefpapier dazu.



Es handelt sich um Standardbriefpapier der Größe DIN A4, auf dem in der Art einer Bleistiftzeichnung Vertreter von fünf verschiedenen Pinguinarten dargestellt sind. Die Entwürfe stammen von Mark Maglio aus dem Jahr 1988. Das Papier ist schlicht, die Darstellung der Pinguine ist
realistisch - ganz anders als bei anderem Pinguin-Briefpapier, das so bunt und überfrachtet ist, daß man seine Buchstaben kaum wiederfindet :-).

Briefpapier 31
(von insgesamt 38) mit der Archivnummer D 9486 befindet sich erst seit gut drei Jahren in der Sammlung. D
er dazugehörige Briefumschlag ist übrigens unter der Archivnummer D 9485 archiviert.


29.08.2020

Nach fortgeschrittener Digitalisierung wird es heute analog. Also, so was von analog...

D 4612 ist der größte von 36 unterschiedlichen Bleistiften der Sammlung (für die Jüngeren: Mit Bleistiften schreibt man so 'was wie eine PN, nur ohne Strom und auf Papier ).



Er stammt aus einer Sammlungsauflösung aus den Niederlanden, ist bereits seit 2011 in unserem Besitz und mißt stolze 39 cm! Da er natürlich viel zu schade zum Benutzen ist, hat er noch die Originalschutzkappe über der Mine.
Auch dieser Artikel war im Sommer 2011 Bestandteil unserer Themenausstellung "Büro & Co." und befindet sich seitdem in der Dauerausstellung.


23.08.2020

Digitalisierung 3.0 - ein ganzes Pinguinset für den PC!

Heute stellen wir Euch ein komplettes Hardware-Set für den PC in Pinguin-Optik vor. Es besteht aus einer Computertastatur, einer PC-Maus, einer Web-Cam und einem PC-Lautsprecher-Set (Woofer + zwei Höchtöner). Komplettiert wird die Kollektion, die um die Jahrtausendwende in Tschechien vertrieben wurde, durch ein einfaches FM-Radio.



Mit den oben am Kopf angebrachten "Froschaugen" erinnern die Figuren eher an Frösche - und tatsächlich gab es so ein Set zuerst in grün als Frösche unter dem Namen "Frog-Family". Später wurden die Figuren dann in schwarz-weiß als Pinguin-Set angeboten, und als solche haben wir sie auch bekommen und gezählt.

Die Kollektion wurde schon im Frühjahr 2006 in die Sammlung aufgenommen die Pinguine unter den Archivnummern 1638 - 1642, sowie das Keyboard als D 0185. Als solches waren sie Bestandteil unserer Themenausstellung "Büro & Co" im Sommer 2011. Seither liegt alles hoch und trocken im Karton zu Hause - wie so viele Sammlerstücke zu schade zum Benutzen...


16.08.2020

Letzten Sonntag haben wir ja einen unserer USB-Sticks vorgestellt. Heute gehen wir noch einen Schritt weiter!

Es gibt Momente in der digitalen Zeit, da reicht eine einzelne Speichererweiterung nicht aus. Was tun, wenn bis auf einen alle USB-Ports am Rechner belegt sind? Die Antwort liefert ein kleiner Helfer der Firma "Brando":




Pinguin 4765 ist ein 7,5 cm großer USB-Hub mit Anschlüssen für bis zu vier USB-Sticks - praktisch eine digitale Weiche. Er unterstützt USB 1.1 und 2.0, sowohl für Windows als auch für Apple.

Die Figur ist seit 10 Jahren Teil der Sammlung und seit unserer Themenausstellung
"Büro & Co." im Sommer 2011 auch fester Bestandteil der Ausstellung.


09.08.2020

Willkommen in der digitalen Pinguinwelt!

Es gibt unzählige nützliche Dinge aus praktisch jedem Lebensbereich in Pinguinform. Dieser Trend hat auch die digitale Welt erreicht: Für Pinguinfreunde gibt es nicht nur "Tux", den Pinguin vom Betriebssystem "Linux", sondern z.B. auch Speichermedien von anderen Firmen:



Pinguin 4959
wirkt auf den ersten Blick etwas kopflos, kann sich dafür aber eine ganze Menge merken! Es handelt sich um einen nur 3,8 cm großen USB-Stick mit 2 GB Speicherplatz (gut, das ist heute nicht mehr viel, aber der Pinguin ist auch schon seit mehr als 10 Jahren in der Sammlung...)



In der Sammlung befinden sich mehrere andere USB-Pinguine mit bis zu 16 GB Speicherplatz, die auch immer wieder benutzt werden.


02.08.2020

In der dieswöchigen Sonntagsausgabe des PLOGs stellen wir einen Pinguin vor, der auch schon lange bei uns wohnt, nämlich seit Sommer 2005. Es handelt sich um einen "Herbert".

Dieser "Herbert" ist 75 cm groß und aus Pappmaché gefertigt – wo, wann und wie häufig, wissen wir nicht. Wir wissen aber, dass er (Archivnummer 1436) der größte von insgesamt 14 dieser knuddeligen Pappmaché-Pinguine mit Brille und aufgesetzter Fliege in unserer Sammlung ist.



Herbert ist schon vor der Museumseröffnung in Erscheinung getreten: Direkt nach der Anmietung der Räumlichkeiten haben wir ihn als "Platzhalter" ins Fenster gestellt, um Passanten zu zeigen, dass in diesem leer stehenden Ladenlokal irgendetwas mit Pinguinen passieren wird. So hat sich über mehrere Wochen bis zur Eröffnung täglich ein weiterer Pinguin zu "Herbert" gesellt, aber "Herbert" war der erste!


Archivfoto :-)


26.07.2020

Unser Post zum Sonntag: Eck-Connection – das etwas andere Puzzle.

Puzzles gibt es viele – in den unterschiedlichsten Größen (von 6 Teilen bis zu 48.000 Teilen - Weltrekord seit 2017!) und mit unterschiedlichen Umrissen (rechteckig und quadratisch, rund, beidseitig bedruckt, dreieckig und sogar in 3D-Gebäudeform oder als kreisrunde Kugel).

Das Puzzle aus unserer Sammlung mit der Archivnummer D 2547, das wir heute vorstellen, ist schlicht reckteckig und hat "nur" 1.000 Teile – also eigentlich ein Klacks für geübte Puzzle-Fans. Aber es hat es in sich: 1994 von Hasbro MB Puzzle herausgekommen, wird das Motiv „Pinguine am Strand“ beworben als "verrücktestes Puzzle der Welt".


Auf den ersten Blick sieht das "Wimmelbild" mit hunderten von Pinguinen dicht gedrängt am Strand und jeder Menge niedlicher und lustiger versteckter Details nicht soooo spektakulär aus. Richtig gemein sind aber die Einzelteile: Das Puzzle besteht nicht aus nur einem Rahmen mit vier Ecken, sondern aus insgesamt mehr als 500 Kantenstücken und 16 Ecken! Es wurde von uns im März 2009 - direkt zur Museumseröffnung - fertiggepuzzelt und hat seitdem seinen festen Platz in Sammlung und Ausstellung.


19.07.2020

PLOG - Day 22.
Heute: Formschön, elegant und praktisch - ein pinguinaler Küchenhelfer: Unser Tea-Boy!

In (fast) jeder größeren Pinguinsammlung ist er vorhanden: Die Teemaschine „Tea-Boy“ von der Firma "Küchenprofi". Mit Archivnummer 0344 befindet sich dieser rund 20 cm große Pinguin schon lange in der Sammlung. Er ist genauer gesagt schon beim ersten Weltrekordeintrag im Frühjahr 2006 dabei gewesen, denn er wurde bereits im Sommer 2005 archiviert.



Der Tea-Boy funktioniert nach dem Prinzip der Eieruhr: Zieht man ihn auf (bis maximal 20 Minuten), senkt sich der „Schnabel“. Damit könnte man dann z.B. einen daran befestigten Teebeutel in die Teetasse absenken. Ist die Uhr abgelaufen, hebt sich der Schnabel und zieht den Teebeutel wieder heraus. Auf diese Weise verhindert er, dass der Tee im Glas zu lange zieht und dadurch ungenießbar wird. Ebenso einfach wie genial!

Übrigens: Es gibt im gleichen Design passend zum Tea-Boy auch noch Thermoskanne, Milchkännchen und Zuckerstreuer und eine "normale" Eieruhr...


11.07.2020

Den Pinguin, den wir heute vorstellen, hat jeder Besucher im Museum bereits gesehen (oder hätte ihn zumindest sehen können). Allerdings ist nur den Wenigsten seine ungewöhnliche Funktion bekannt: Pinguin 3842 ist eine 33 cm große Darstellung der US-Amerikanischen Comicfigur „Opus“, die im Januar 2009 für die Sammlung archiviert wurde.

 

Dabei handelt es sich um ein analoges Telefon mit Telefonschnur und Hörer mit Wähltasten. Er schaut im Normalzustand scheinbar teilnahmslos nach vorn, um beim Telefonieren zum „Leben“ zu erwachen: Wird der Hörer aus dem Rücken des Pinguins genommen, dreht er den Kopf um 90° nach rechts oder links (einstellbar!).



Er steht seit der Museumseröffnung im Eingangsbereich auf dem Tresen, an dem wir unsere Besucher begrüßen, und hat als einer der wenigen alle gut 40.000 Gäste persönlich gesehen.


05.07.2020

Bei unserem heutigen PLOG-Eintrag handelt es sich um einen echten Vieleskönner: Man kann damit ein Bild in einem Rahmen an einen metallischen Untergrund magnetisieren, man kann an einen metallischen Untergrund ein Bild in einen Rahmen magnetisieren, man kann in einem Rahmen an einen metallischen Untergrund ein Bild magnetisieren . Oder man kann sich einfach eine ganz besonders schöne Stelle an der Wand einrahmen.

D 8066 ist ein magnetischer Rahmen mit einem Außenmaß von etwa 13 x 10 cm mit einem 7,5 x 5,5 cm großen rechteckigen Ausschnitt. Der Magnetrahmen wurde im Mai 2016 für die Sammlung archiviert.

Im folgenden Bild wird er beispielhaft geziert von D 10.136 (ebenfalls ein Magnet) und einem klassischen Einkaufszettel - natürlich für unsere Pinguine .



28.06.2020

Heute stellen wir Euch unsere „Fantastischen Vier“ vor. Im Gegensatz zu dem bekannten Gesangsverein sind unsere allerdings keine Gruppe im eigentlichen Sinn, sondern eine Ansammlung von vier Individuen. Es handelt sich um vier einzelne Pinguine mit den Archivnummern 0530, 2353, 2354 und 8675. Sie haben eine Gemeinsamkeit: In ihren Bäuchen ist jeweils Platz für (mindestens) eine - *Trommelwirbel…* - Klopapierrolle! Die vier sind aus verschiedenen Quellen zwischen 2004 und 2016 in die Sammlung gekommen und bewachen jetzt in unserem Gäste-WC die heiligen Wischblätter .



Noch ein Hinweis in eigener Sache: Da ab diesem Wochenende das Museum wieder täglich außer Donnerstag (also an 6 Tagen pro Woche) geöffnet ist, werden wir die Schlagzahl etwas drosseln und zukünftig nur noch einmal pro Woche einen neuen Beitrag posten. Besucht uns trotzdem gerne immer wieder – virtuell wie physisch .


22.06.2020

Lesen bildet bekanntlich. Das gilt besonders für den Pinguinartikel, den wir in unserem 18. PLOG-Eintrag vorstellen. Es handelt sich um eins von mehr als 660 Büchern in unserer Sammlung. Um DAS Buch. DAS EINE Buch. DAS Buch der (Pinguin-)Bücher!

„Die Welt der Pinguine“ mit der Archivnummer D 0195 befand sich gefühlt schon immer in der Sammlung. Es wurde geschrieben von Culik & Wilson und erschien 1993 bei der BLV-Verlagsgesellschaft München. Das Besondere an diesem Buch ist seine Vollständigkeit, faßte es doch seinerzeit das geballte Wissen über Pinguine zusammen – ein Umstand, der dem Buch (zumindest bei uns) den Ruf einbrachte, die „Bibel“ der Pinguinkunde zu sein.


Heute – rund 25 Jahre später – muss man es wohl als „Altes Testament“ der Pinguinforschung bezeichnen, denn in der Zwischenzeit sind viele Erkenntnisse dazugekommen. Es wurde beobachtet, gezählt, geforscht, analysiert. All dieses Wissen wurde zusammengefaßt in einem neuen Buch mit dem Titel „Penguins – Natural history and conservation“ (erschienen 2013 bei University of Washington Press, ISBN 978-0-295-99284-6), in dem wissenschaftliche Beiträge von praktisch allen namhaften Pinguinforschern zusammengetragen wurden.

Es kann auf Grund seiner Aktualität und Vollständigkeit als „Neues Testament“ der Pinguinforschung bezeichnet werden. Dieses absolute Nischenbuch erschien bislang nur in englischer Sprache und befindet sich - natürlich - auch in unserer Sammlung (Artikelnummer D 10.976 – aber das nur am Rande…).
 


17.06.2020

Unser 17. Beitrag ist kein Superlativ, aber ein sehr weit gereister Artikel in unserer Sammlung: Pinguin 4858 ist ein 5,3 cm großer Pinguin aus Metall, der als Tischdeckengewicht gerade eben wieder gute Dienste geleistet hat - also er und seine drei Freunde, denn eine Tischdecke möchte natürlich in allen vier Ecken beschwert werden .



Von den Vieren ist
selbstverständlich nur ein einziger für die Sammlung gezählt!

Diese Metallpinguine wurden in Südafrika hergestellt. In der Hochphase unserer Sammelleidenschaft waren wir auf einen Händler aufmerksam geworden, der von dort aus lokale Souvenirartikel in die ganze Welt lieferte und eine schöne Auswahl an Pinguinartikeln im Angebot hatte. Davon haben wir den einen oder anderen Artikel für die Sammlung (und auch für den Shop) bestellt und nutzen einige davon heute noch im Haushalt.
In diesem Sinne Happy Grilling!


12.06.2020

Heute wird's flach: In der Sammlung befinden sich knapp 350 verschiedene Briefmarken mit Pinguinmotiven. Sie stammen aus aller Herren Länder - rund um den Globus, egal, ob es in diesem Land freilebende Pinguine gibt oder nicht.

Für unseren PLOG-Eintrag haben wir uns heute D0746 ausgesucht. Es ist eine Briefmarke aus der Zentralafrikanischen Republik mit einem Nennwert von 450 XAF (XentralAfrikanische Francs) - umgerechnet etwa 0,72 €.



Irgendjemand bei der Zentralafrikanischen Post muß große Mühen auf sich genommen haben, um einen auftauchenden Kaiserpinguin für die Briefmarke abzulichten . Es handelt sich übrigens um eine von zehn verschiedenen Pinguin-Briefmarken dieses Landes in unserer Sammlung.


09.06.2020

Januar 2001 – Auckland, Neuseeland. Am Ende des Besuchs im SEA LIFE „Kelly Tarlton’s“ Aquarium (damals noch „Kelly Tarlton’s Antarctic Encounter“) wird man durch den dortigen Souvenirshop geschleust. Und was findet man dort am Ende der Besichtigung einer der beeindruckendsten Antarktis-Anlagen der Welt? Richtig, Pinguine! Mit und ohne Funktion, in allen Formen, Farben, Größen und Ausführungen.

Damals waren wir noch kein Paar, hatten aber irgendwie Freude daran, einander Freude zu bereiten. Leider waren die Koffer klein und voll, die Sammelleidenschaft noch nicht ausgeufert und das Taschengeld knapp. Deshalb stand am Ende des Aquarium-Besuchs als eines von wenigen NZL-Souvenirs der Kauf dieses Windspiels – 6 Pinguine + 3 Klangstäbe + 1 Kugel = 1 Ding: D0018.



Nur zwei Jahre später hätten wir wahrscheinlich einen zusätzlichen Koffer mitgebracht und den Laden leergekauft… 


04.06.2020

Ein Pinguin mit (einer) Geschichte: Pinguin 1520 ist ein Plüschpinguin der Marke "Sonni" und befindet sich seit 2003 in der Sammlung. Damals hat er eine regelrechte Odyssee hinter sich gebracht, bevor er in unserem Zuhause angekommen ist, das er seitdem auch nicht wieder verlassen hat.



Seinerzeit wurde er in Gera / Thüringen über ebay versteigert. Nachdem wir den Zuschlag erhalten hatten, stellte sich die Frage nach dem Transport. Der Versand per Paketdienst stellte sich schwierig dar, da Pinguin 1520 mit stattlichen 78 cm Höhe, einer Flügelspannweite von 60 cm und einem bis auf 50 cm ausladenden Heck nur schwer in einen Karton zu stopfen ist.

Daraufhin baten wir einen Freund in Gera, den Pinguin für uns abzuholen, ihn aufzubewahren und dann zu einem (bereits geplanten) Treffen im Hochsauerland mitzubringen. Diese Fahrt machte der Pinguin mit der Bahn, seiner Größe wegen notgedrungen auf einem freien Sitz. Ausgerüstet mit Sonnenbrille, Hut und einer Tageszeitung wurde er natürlich vom Schaffner nach seiner Fahrkarte gefragt. Dabei stellte sich „Herr Wolkenspül“ (so wurde er von unserem Freund vorgestellt) schlafend und entging so der peinlichen Befragung, hinterließ aber einen bleibenden Eindruck beim sichtlich amüsierten Zugbegleiter.

Nach der Ankunft im Hochsauerland wurde er dann mehrere Kilometer weit den Berg zur Unterkunft hinaufgetragen. Die Übergabe dort klappte dann ebenso reibungslos wie die Autofahrt nach Cuxhaven, diesmal im PKW vorschriftsmäßig angeschnallt auf dem Rücksitz. Seinen Namen trägt er bis heute…


27.05.2020

Und weiter geht die Jagd nach Superlativen! Heute im Programm: der schwerste Pinguin der Sammlung. Der Pinguin ist aus waschechtem Beton, hat die stattliche Höhe von 68 cm und bringt stolze 52 kg auf die Waage!



Mit der Archivnummer Pinguin 1192 steht er schon seit etwa 15 Jahren bei uns im Garten und bewacht das Gartenhaus. Er wurde also noch von keinem Besucher im Museums gesehen und freut sich riesig, daß er sich auf diesem Wege einmal vorstellen kann!


24.05.2020

Eintrag 12 in unserem PLOG - ein kleines Stückchen Musikgeschichte: Es ist ein Sammeltruck mit der Nummer D 5660 - einer von insgesamt 19 verschiedenen Modell-LKWs in der Sammlung.



Der Truck wurde hergestellt von der Firma HERPA als Merchandise zur Pinguin-Tour '88 der österreichischen Kultband EAV, die u.a. durch Welthits wie "Drei verliebte Pinguine (1)" oder "Drei verliebte Pinguine (2)" auf sich aufmerksam gemacht hat .


21.05.2020

Am heutigen "Christi Himmelfahrt" stellen wir eine Figurengruppe vor, deren Name hervorragend zu der eingebürgerten
Bezeichnung "Vatertag" paßt: Sie heißt "Vaterglück".

Die Nummer G 0213 ist bescheidene 3,4 cm hoch und zeigt einen (Pinguin-)Vater, der mit seinem Jungen spielt. Sie stammt aus einer Reihe von weit über 20 verschiedenen Figuren, die seit 1992
in der Manufaktur von Knut Dietze im Erzgebirge hergestellt werden. Sie hatte von Anfang an ihren Platz im Museum. Im Erzgebirge werden eben nicht nur Engel und Schwibbögen hergestellt!


16.05.2020

Das heutige Sammlerstück gehört zu den Retro-Artikeln in der Sammlung. Es handelt sich um eine von insgesamt 35 Video- oder auch VHS-Kassetten (für die jüngeren Besucher: Das sind die Dinger, die man vor dem Ansehen meist erstmal an den Anfang spulen mußte ...).



Die Kassette trägt die Archivnummer D 3476 und ist eine von elf Videokassetten, die aus der Reihe "Pingu" zur Sammlung gehören.

"Pingu" hat dabei grundsätzlich einen besonderen Status, denn die kleine Knetfigur war vor über 25 Jahren der Auslöser der Sammelleidenschaft, die inzwischen zu mehreren Guinnessbucheinträgen und zum einzigen Pinguin-Museum der Welt geführt hat!


13.05.2020

Der Artikel, den wir heute vorstellen, ist eigentlich ein "Ding", weil es sich um einen Pinguin mit einer Funktion handelt. Da der Gegenstand aber die äußere Form eines Pinguins besitzt, ist er als "Pinguin 2921 (Backform 06)" gezählt (das haben wir im Anfang des Archivierungsprozesses so beschlossen und seither beibehalten...).


Die Backform ist mit
31,5 cm die größte der sechs archivierten Backformen und muß immer wieder herhalten, wenn z.B. bei einem Empfang im Museum ein Pinguinkuchen "geschlachtet" werden soll.


08.05.2020

Heute als 8. Eintrag unseres „PLOGs“ stellen wir erstmalig eine Gruppe vor. Man sieht ganz deutlich, daß die Figur aus zwei Pinguinen besteht. Sie wird allerdings als 1 Pinguinartikel gezählt. Die Gruppe hat die Nummer G 0907 und ist stolze 37 cm groß.



Es handelt sich um eine Gruppe aus einer ganzen Reihe solcher Pinguine, die in den 90er Jahren in verschiedenen Größen, verschiedenen Farben und verschiedenen Ausführungen quasi an jeder Straßenecke zu kaufen waren. In unserer Sammlung befinden sich fast 50 Figuren dieser Machart! Einige der anderen kann man auf dem Foto im Hintergrund erkennen.

Bei uns heißen sie liebevoll „Kitschvögel“, denn mal ehrlich – welcher skilaufende Pinguin braucht Mütze, Schal und Glitzerpullover ?!


04.05.2020

Nachdem wir am Donnerstag den größten Vogel der Sammlung vorgestellt haben, kommt diesmal das andere Extrem – der kleinste!

Dabei handelt es sich um einen Glaspinguin, der nur knapp 5 mm (das sind 0,000005 km...) groß ist. Es ist die laufende Nummer 7287. Vor fast genau sieben Jahren hat er seine Vitrine im Museum bezogen und den bis dahin kleinsten Pinguin (einen Teil einer Matroschka) abgelöst. Ist er Euch bei Eurem Besuch im Museum aufgefallen?




Da war auf jeden Fall ein richtig fähiger Glasbläser am Werk – vier verschiedene Farben, und man kann vom Schnabel bis zu den Füßen alles erkennen. Mit der Lupe, die im Museum daneben hängt, geht das noch etwas besser…


30.04.2020

Tag 6. Heute kommt ein Superlativ, der im Museum (eigentlich) nicht zu übersehen ist:

Das ist unsere laufende Nummer 5.910. Er heißt „Robby, der coole Surfer“, mißt stolze 1,90 m und stammt aus Wuppertal. Robby ist eins von 200 Originalen, die 2006 im Rahmen der „Pinguinale“ zum 125. Geburtstag des Wuppertaler Zoos verkauft, individuell gestaltet und im Zoo gezeigt wurden. Einige davon sind auch heute noch im Zoo und in der Stadt zu bewundern.

Robby gehörte ursprünglich einem Optiker (das erklärt auch die Brille… ), und als der ihn versteigert hat, kamen wir zum Zug. Allerdings haben wir ihn noch umgestalten lassen, denn warum sollten wir im Museum Werbung für einen Wuppertaler Optiker machen... Ein Bekannter von uns, studierter Graphikdesigner, bekam von uns den Auftrag, „irgendwas mit Cuxhaven“ zu machen. Das Ergebnis ist richtig cool geworden:



26.04.2020

Im fünften Teil unseres PLOGs stellen wir einen Artikel vor, der gerade in letzter Zeit in aller Munde war (oder hoffentlich besser nicht…): In unserer Sammlung befinden sich 21 verschiedene Rollen Klopapier! Bei einem Durchschnittsverbrauch von einer Rolle pro Woche (recht realistisch überschlagen…) würden alleine DIE bis zum Anfang der Herbstferien reichen...


D 3031 ist die fünfte der 21 Rollen und in unserer Badezimmervitrine im Museum zu bewundern. Es handelt sich zwar um "ganz normales" Klopapier, aber wird natürlich NICHT benutzt (allein schon, weil diese eine Rolle so teuer ist wie ein ganzes Paket beim Discounter)!


22.04.2020

Nachdem wir in den ersten Beiträgen ausschließlich Figuren vorgestellt haben, kommt jetzt erstmalig ein "Ding". Eigentlich sogar zwei. Ein Paar Dinge sozusagen: Artikel D 1.917 ist ein Paar Hausschuhe in Kindergröße, die leider nur wenigen Besuchern auffallen, obwohl eine unserer Schaufensterpuppen sie schon seit mehreren Jahren ständig trägt.




Bei der Gelegenheit kurz ein Wort zum System des Archivs... Wir haben die Sammlung in vier Kategorien eingeteilt:

- Pinguine (Figuren)
- Gruppen (Figuren mit mindestens zwei Pinguinen)
- Karten (Postkarten, Glückwunschkarten) und
- Dinge (alles, was nicht die Form eines Pinguins hat)

Bei Dingen ist die Größe kein Kriterium, deshalb fehlt hier auch eine Größenangabe.


19.04.2020

Heute stellen wir einen recht unscheinbaren Vogel vor, der im Museum häufig übersehen wird. Er ist nur 5,3 cm groß und besteht aus Kohle. Ja, Ihr habt richtig gelesen: aus Kohle! Und zwar aus Steinkohle. Da hat sich jemand einfach ein Stück davon genommen und alles, was nicht nach Pinguin aussieht, weggeschnitzt ...

Diese Figur mit der Nummer 4.082 steht seit etwa 10 Jahren, also fast von Beginn an, im Museum und ist ein Beleg dafür, daß Pinguine eindeutig an ihrer Form zu erkennen sind und keine charakteristische Färbung brauchen.
Und so sieht er aus:



16.04.2020

Nummer zwei in unserer Reihe von besonderen Pinguinartikeln ist die Nummer 0001 – „Pingi“.

„Pingi“ begleitet mich schon seit über §/$(&§-zig Jahren und wurde zu Kindergartenzeiten von der Mutter meiner Patentante gehäkelt. Damit ist er der erste Pinguin in meinem Besitz. Der Sammeltick fing aber erst deutlich später an, dazu an anderer Stelle mehr.

„Pingi“ ist 31 cm groß und für sein Alter noch sehr gut in Schuß.

Übrigens: Wer den Osterpinguin von Anfang der Woche so toll fand, daß er so einen gerne haben möchte – man kann ihn bei uns im Onlineshop kaufen .


14.04.2020

Den Anfang machen wir mit dem kleinen Vogel, der in den Ostertagen auf unserer Startseite zu sehen war und auch unsere Ostergrüße bei facebook begleitet hat.




Es handelt sich dabei um eine knapp 6 cm große Holzfigur aus dem Erzgebirge. Die Figur der Marke “Jun.Wood” gibt es erst seit 2019, ist im Sortiment des Herstellers also noch sehr neu. Der Pinguin hat die Nummer 10.216, und es ist DIE EINZIGE Figur in der ganzen Sammlung, die etwas mit Ostern zu tun hat!


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